Die besten Quadrocopter und Drohnen mit Kamera kaufen

Was müssen Sie vor dem Kauf einer Drohne beachten?

Im Grunde sind Drohnen keine sonderlich komplizierten Flugapparate, aber man sollte sich dennoch vor dem Kauf einer Drohne einige grundlegende Informationen zu Gemüte führen, um nach dem Kauf nicht enttäuscht zu werden. Auch kann es nicht schaden, sich im Vorhinein ein wenig mit den Grundlagen der Steuerungsmechanismen einer Drohne auseinanderzusetzen und auch das Wissen um einige fundamentale Regeln im Umgang mit Drohnen sollten beachtet werden.

Rechtliche Voraussetzungen

Sie benötigen zwar keine Lizenz, um das erste Mal mit Ihrer Drohne abzuheben, ein paar Regeln gilt es jedoch trotzdem einzuhalten. Dazu gehört niemals über oder in unmittelbarer Nähe von Menschen zu fliegen und seine Drohne immer im Sichtbereich zu haben, um bei unvorhergesehenen Ereignissen immer schnell reagieren zu können. In Deutschland gilt hier allgemein die Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO). In ihr werden auch noch weitere Regeln aufgezeigt, an die man sich tunlichst halten sollte und ein Blick in diesen Paragraphen sollte ein jeder Drohnenpilot vor Beginn des ersten Fluges riskieren.

 

Drohne mit Kamera kaufen

Die Steuerung

Die Steuerung einer Drohne erfolgt normalerweise über eine Fernsteuerung mit zwei Joysticks – vergleichbar mit den Controllern heutiger Spielekonsolen. Einer der Sticks dient dabei dem Auf- und Absteigen der Drohne, sowie der Links- und Rechtsbewegung, während man mit dem anderen Stick die Geschwindigkeit und die Rotation der Drohne beeinflussen kann. Eine gute Fernbedienung liegt angenehm in der Hand und das Bewegen der einzelnen Sticks erfolgt ruhig und gleichmäßig. Sie sollten bei der Wahl der Fernbedienung einige Zeit investieren, um ein Modell zu finden, dass Ihnen die größtmögliche Kontrolle über Ihre Drohne liefert.
Während manche Drohnen gleich im Komplettpaket mit Fernbedienung angeboten werden, sind einige auch einzeln erhältlich und bieten so die Möglichkeit, sich eine Fernbedienung nach den oben genannten Kriterien auszusuchen. Mittlerweile gibt es auch eine Vielzahl von Smartphone Apps auf dem Markt, die Ihnen eine einfache und intuitive Steuerung über das Handy anbieten. Von solchen Apps ist generell erst einmal abzuraten, denn das Display eines Smartphones kann einfach nicht mit den Feedbackmöglichkeiten einer richtigen Fernsteuerung mithalten. Andererseits können entsprechende Apps später zusätzlich zu Ihrer Fernbedienung Verwendung finden, um beispielsweise eine an die Drohne montierte Kamera separat zu steuer. Für den Anfang genügt eine normale Fernbedienung jedoch völlig.

Konstruktion und Reparatur

Egal was euch die Werbung alles verspricht, Drohnen stürzen nun mal ab und zu ab und eine gute Drohne erkennt man daran, dass sie einen solchen Sturz unbeschadet übersteht. Manche Modelle verfügen überdies auch über gesonderte Schutzmechanismen für die Rotoren und die Bordelektronik. Aber auch wenn Sie ein stabiles und hochwertiges Modell Ihr Eigen nennen können, mit der Zeit wird an jeder Drohne mal etwas kaputt gehen und dann kommt es darauf an, dass schnell für Ersatz gesorgt ist. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Hersteller guten Service anbietet. Es ist außerdem von Vorteil, wenn kleinere Reparaturen auch ohne den Einsatz komplizierter Werkzeuge vornehmbar sind. Das gleiche gilt auch für den Austausch der Batterie. Bei manchen Modellen gestaltet sich der Wechsel eines Akkus relativ einfach, bei anderen ist dies kaum oder gar nicht möglich.

Batterien

Da die meisten Drohnen in etwa “Saft” für 10 – 20 Flugminuten haben, ist es von Vorteil wenn die verbaute Batterie einfach austauschbar ist, so dass ein mitgeführter Reserve-Akku schnell eingebaut werden kann. Allgemein lässt sich sagen, dass bei teureren Drohnen-Modellen der Akkutausch relativ problemlos von statten geht, während bei vielen günstigeren Drohnen die Möglichkeit des Batterietausches gar nicht gegeben ist.

Drohne mit Kamera

Die meisten Drohnen der mittleren und gehobenen Preisklasse bieten entweder die Möglichkeit zur Nachrüstung einer Kamera oder liefern diese gleich ab Werk mit. Der Markt der Sport- und Actioncams hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt und man findet eine große Auswahl an Kameras für jeden Geldbeutel.
Die bekannten GoPro Kameras machen auch im Bereich der Multicopter schon einen Großteil der verbauten und nachträglich installierten Kameras aus, doch auch andere Hersteller liefern hier mittlerweile Hardware mit hervorragenden Eigenschaften. HD- und sogar 4K-Kameras sind heutzutage keine Seltenheit mehr und liefern in Verbindung mit einem wertigen Gimbal beeindruckende Aufnahmen. Solche Kameras lassen sich aber nicht nur für Landschaftsaufnahmen nutzen, sondern ermöglichen auch das Fliegen aus dem sogenannten „Fitst-Person-View“ (FPV). Hierbei wird ein Live-Bild der Kamera auf Ihre Fernbedienung bzw. Ihr Smartphone gesendet und Sie können live erleben was die Drohne sieht.

Soll ich mir die Spreading Wings 1000+ Drohne kaufen?

Unter Drohnen-Enthusiasten ist der Hersteller DJI ein Begriff für ausgeklügelte Multicopter Varianten und ihre Phantom Serie erfreut sich seit Jahren ausgesprochener Beliebtheit. Seit dem Start der Phantom 1 hat DJI bereits mehrere Nachfolgemodelle auf den Markt gebracht, namentlich die Phantom 2, Phantom 2 Vision, Phantom 2 Vision +, Phantom 3 Standard und Phantom 3 Professional & Advanced.
Diese Modellreihe stellt den Kern der Produktpallete von DJI dar, doch hat der Hersteller auch noch einige andere Drohnen im Angebot, wie z.B. die Inspire 1 und verschiedene Ausführungen der Spreading Wings Serie, um die es in diesem Artikel gehen soll.

Gehen wir davon aus, dass Sie bereits eine Drohne von DJI besitzen, beispielsweise die Phantom 2. Lohnt sich nun der Umstieg auf eine Phantom 3, eine Inspire 1 oder soll es gar ein Octacopter der Spreading Wings Serie werden? Im Folgenden sollen die Vor- und Nachteile der Spreading Wings 1000+, dem neusten Modell der Serie, vorgestellt werden, um Ihnen bei der Wahl des zu Ihnen passenden Multicopters zu helfen.

Vor- und Nachteile

Die Spreading Wings 1000+ ist ein Stück fliegendes Video Equipment und auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, dieses teils monströs anmutende Gerippe aus acht Armen und Propellern besitzt hervorragende Flugeigenschaften und ermöglicht es Ihnen, beeindruckende Aufnahmen zu erstellen. Dieser Multicopter hat mehr Propeller als die Inspire 1 und seine gesamte Aufmachung wirkt komplexer, als die seines kleinen Bruders.

Einer der größten Vorteile der Spreading Wings 1000+ gegenüber Drohnen der Phantom Serie oder der Inspire 1, ist ihre Fähigkeit größere Lasten in die Luft zu befördern. Sie ist daher in der Lage auch schweres Video Equipment wie beispielsweise eine Vollformat Spiegel-Reflex-Kamera wie die Canon 5D MarkIII zu transportieren. Da der Fokus dieser Drohne ganz klar auf der Verwendung als fliegende Kamera liegt, ist es auch nicht verwunderlich, dass auch der installierte Gimbal zu den besten seiner Art zählt. Es besteht die Möglichkeit ihn um drei Achsen zu bewegen und er zeichnet sich durch ruhige und verwacklungsfreie Aufnahmen aus. Insgesamt kann die Drohne bis zu 11 kg in die Luft heben und ermöglicht Flugzeiten von bis zu 15 Minuten. Die Verwendung von Karbonfaser für den Rahmen des Octacopters garantiert hohe Stabilität und Langlebigkeit. Da die acht Arme zudem allesamt einklappbar sind, lässt sich die Drohne einfach transportieren und der Aufbau ist denkbar schnell erledigt.
Die flexible Steuerung und die guten Flugeigenschaften gehen nicht zuletzt auch auf die Anordnung und Ausrichtung der acht Arme zurück. Diese sind leicht nach innen geneigt und ermöglichen so atemberaubende Manöver ohne die Stabilität des Flugs zu gefährden.

Während die Drohne dazu in der Lage ist, wunderschöne Aufnahmen von Ihren Lieblingsorten und -objekten zu liefern, kann es manchmal etwas nervig werden, die Drohne vor Flugbeginn zu konfigurieren. Leider benötigt man eine Menge an Werkzeug, Kabeln und auch Klebeband, um alles so zu installieren wie man es gerne hätte. Für den geneigten Fotografen mag dies einen großen Nachteil darstellen, will man doch möglichst schnell sein Equipment einsatzbereit haben und nicht erst lange an irgendwelchen Kabeln herum fummeln müssen.

Auch wenn der Aufbau der Drohne in der Theorie relativ einfach zu sein scheint, stellen sich in der Praxis doch häufiger Schwierigkeiten ein. Ein Octacopter nimmt naturgemäß mehr Platz im Kofferraum ein, als ein viel kleinerer Quadrocopter mit Kamera und die langen Arme (auch wenn sie einklappbar sind) machen aus ihm nicht gerade ein Platzsparwunder.

Vorsichtig sollte man bei der Installation vor allem mit den Kabeln sein. Diese scheinen sehr fragil zu sein und man sollte sehr feinfühlig sein, wenn man sie von ihren Anschlüssen trennt bzw. sie mit diesen verbindet. Vor der Inbetriebnahme Ihrer Drohne sollten Sie immer überprüfen, ob alle Schrauben fest sitzen. Dies ist selbstverständlich, dauert bei einem Octacopter aber natürlich etwa doppelt so lang, wie bei einem Quadrocopter.

Ein weiterer Nachteil der Spreading Wings 1000+ sind die roten Plastikverschlüsse an den Seiten. Sie sind aus Plastik gefertigt und stellen daher eine Schwachstelle dar.

Alles in allem kann man sagen, dass der Spreading Wings 1000+ ein sehr vorsichtig zu behandelnder Quadrocopter ist und man schon einiges an Erfahrung mitbringen sollte, wenn man sich für den Kauf dieser Drohne entschließt. Angesichts des Preises von ungefähr 3000 € ist diese Drohne natürlich dem Profi-Segment zuzuordnen und es sollte sich daher von selbst verstehen, dass dies keine Drohne für Einsteiger ist.

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